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Sieg des Deutschland-Achters setzte den Schluss- und Höhepunkt.

DUISBURG (12.05.2019). Mit dem Rennen um den Sana Achter-Cup setzte am Sonntag die Internationale Wedau-Regatta zum Abschluss noch einmal ein echten Höhepunkt. Der Deutschland-Achter, in seiner derzeit vorläufigen Besetzung, gewann das Finale auf der Regattabahn im Sportpark Duisburg gegen das zweite deutsche Boot und vier Achtern aus Großbritannien.

 

Bereits am Samstag, dem ersten Finaltag der Wedau-Regatta, hatte sich das deutsche Flaggschiff bei seiner ersten und einzigen Formüberprüfung vor heimischem Publikum in Endlauf durchsetzen können. Über 2000 Zuschauer verfolgten die Rennen an den beiden Finaltagen. Der Auftritt des Achters war nur einer von weiteren Rennen im Fokus beim Frühjahrstest, organisiert vom Verein International Wedau-Regatta. Bereits am Samstag ging es für die Frauen im Achter um den König-Pilsener Cup. Das Boot aus Großbritannien setzte sich dabei vor der Crew aus den Niederlanden und dem deutschen Achter durch. Am Sonntag gab es beim Finale im Vierer ohne Steuermann der Männer um den Sparkassen Cup die gleiche Reihenfolge: Großbritannien vor den Niederlanden und Deutschland.

Mit einer perfekt organisierten Regatta meldete sich Duisburg auf der internationalen Bühne des Rudersports zurück. Zuletzt hatte das ehrenamtliche Team die Internationale 2014 im Wettkampfkalender platzieren können. Danach musste man aufgrund des Umbaus der Wedau-Bahn eine Zwangspause einlegen. Die Ruder-Welt hatte auf die Rückkehr des Standorts Duisburg offenbar gewartet. 14 Nationen, darunter auch erstmals die chilenische Nationalmannschat, meldeten für die Internationale Wedau-Regatta in diesem Jahr. Der Deutsche Ruder-Verband schickte seine komplette Nationalmannschaft an den Start.

Knapp 1000 Athletinnen und Athleten gingen an den drei Wettkampftagen auf die Bahn. Der Teilnehmerrekord veranlasste die Gastgeber bereits am Freitag die ersten Rennen auf den 2000 Meter langen Weg zu schicken. 214 Läufe in insgesamt 25 Wettkampfklassen packten den Wettkampffahrplan extrem dicht. Mit dabei, der Saison-Auftakt der Ruder-Bundesliga, die mit viel Action das Publikum bestens unterhielt.

Thomas Küpper, Vorsitzender des International Wedau Regatta, zog hoch zufrieden Bilanz des Ruder-Wochenendes: „Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen von den Athletinnen und Athleten bekommen. Auch die Offiziellen haben uns für die gute Organisation gelobt.“ Mit einem Hinweis auf die fünf Jahre Regattapause fügte Thomas Küpper hinzu: „Offenbar haben wir es nicht verlernt.“ Dabei nahmen die Gastgeber auch eine organisatorische Hürde. Parallel zur Regatta trug am Sonntag der MSV sein Heimspiel gegen Heidenheim aus und sorgte für zusätzlichen Verkehr im Sportpark.

Zugleich war das Comeback von Freitag bis Sonntag eine Generalprobe. Im kommenden Jahr richtet der International Wedau-Regatta e.V. die U23-Europameisterschaften aus. Thomas Küpper: „Wir haben an diesem Wochenende zeigen können: Wir sind bereit.“